Aktuelles im Überblick

Brexit nicht für Wirtschaft

Selbst wenn Premierministerin Theresa May als aufrechte Demokratin den Brexit durchführen will, also der Exit vom Brexit doch nicht kommen wird, stellt sich doch nicht die Situation einer Scheidung.

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Wenn Minuszinsen überhand nehmen

Die Klagen der braven Banker, also von Sparkassen und Genossenschaften, sind unüberhörbar: negative Zinsen stellen nicht nur den Kapitalmarkt auf den Kopf, sie werden auf kurz oder lang praktiziert werden.

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Die faktische Transaktionsgemeinschaft

Solange die Krisenländer der EU und insbesonders in der EU-Zone keine ausgeglichene Handelsbilanz erreichen, finanzieren sie ihr Defizit aus der „Gemeinschaft“. Die Staaten besorgen sich das Geld über die Notenpresse.

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Weiterhin klares Moraldefizit

Banken haben den Fiskus um Milliarden betrogen, weil sie die Kapitalertragssteuer zurückforderten, ohne dass sie entrichtet worden war. Dazu wurden komplizierte Transaktionsgebilde konstruiert.

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Europawahl beflügelt Euro-Diskussion

Es ist die Zeit der Populisten und Ängsteschürer – in den Medien und der Politik. Ministerpräsident Seehofer (Bayern) nimmt Euro-Gegner Peter Gauweiler demonstrativ in sein CSU-Präsidium auf: für die bevorstehenden Wahlen. Es bleiben aber nur Kommunalwahlen und Europawahl. Wir werden also viele Brüssel-feindliche und -kritische Töne aus der bayerischen Staatskanzlei hören. Kritik ist ja immer berechtigt. Doch damit beschädigt Seehofer auch die Europa-Abgeordneten seiner Partei. Er stellt sich in die Reihe derer, die aus Europa so viel herausholen wollen wie möglich – für seine Machtposition zumindest. Als Kabinettspartner schadet dies der Position Merkels. Aber so ist nun mal politische Freundschaft.

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Entspannung um den Euro

Vor  rund zwei Wochen fielen die bis dahin gelobten Schwellenländer in Ungnade der Kapitalmärkte. Indien und Brasilien erfuhren eine sehr starke Abwertung ihrer Währungen durch die Kapitalflucht. Rational ist dies keinesfalls. Es sind dieselben Kräfte, die über nach die Börsen kollidieren lassen, ja sogar Rezessionen herbeireden können. Nach Autor Hannes Schneider: die Kapitalfürsten.

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Das Trennbankensystem kommt

Hat Bundeskanzlerin Merkel doch die „Große Sünde“ gelesen? Zumindest dreifach hat sie sie erhalten. Nun steht in Deutschland das darin eindringlich geforderte Trennbankensystem kurz vor der gesetzlichen Geburt. Der Bundesrat fordert noch Änderungen des an sich schon weich formulierten Entwurfs. Überraschenderweise kam er doch schneller in und durch den Bundestag. So gab es kaum Störfeuer von der Bankenlobby. Joe Ackermann ist weg und schon kommt das Gesetz. Das hängt zusammen, weil Merkel Ackermann sehr schätzte, ihn zum Berater hatte und Ackermann natürlich kein Trennbankensystem aufgebürdet bekommen wollte. Vielleicht handelt es sich auch um ein 2-Stufen-Vorgehen?

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Unbefriedigende Zypern-Lösung

Zypern hat viel weniger Einwohner als München. Das Bruttoinlandsprodukt erreicht nicht einmal das von Ingolstadt und Augsburg zusammen. Zur Rettung, die vor allem Schäuble und Merkel zugeschrieben wird, wurden die Bankeinlagen bis zu 60% enteignet.

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Draghis jesuitische Basis

EZB-Chef Mario Draghi ging in Rom bei den Jesuiten zur Schule. Bei seinem Vortrag in der Katholischen Akademie in Bayern am ……. Nahm er diese christliche Grundprägung als Ausgangspunkt, um für seine Geldpolitik Vertrauen zu gewinnen. Dies gelang ihm vollumfänglich.

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Arme Länder doch reich!

Unter dem Mittelmeer schlummern Öl- und Erdgasvorkommen im Wert von Billionen von Euros. So konnte der Libanon bereits Funde in seinem Hoheitsgebiet beziffern. Griechenland und Zypern sind noch auf der Suche, doch Experten sprechen ihnen dabei hohe Erfolge jetzt schon zu.

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Verdi Oper in Italien

Wie es nur immer einen Grund gibt, Europa in die Krise zu reden. Seit den Wahlen in Italien bekommen die Pessimisten wieder Auftrieb. Sicherlich war Monti ein Wunschpremier der EU. Aber er hält sich im Rennen und Bersani folgt ihm im Schlepptau.

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Unter Führung der Kanzlerin

Europa bewältigt auch das Haushaltsproblem.

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