Die Rettung des Euro im Detail

EU-Volkswirtschaften sanieren

Die Euro-Politiker müssen ihre Volkswirtschaften neu strukturieren. Sozialpogramme laufen schnell ins Geld und bringen wenig messbare Effekte. So wird durch das Betreuungsgeld kaum die Geburtenquote steigen. Alles ist wegzulassen, was verpufft. Andererseits brauch es aktive Wirtschaftsförderung in den rezessiven EU-Ländern wie Spanien, Portugal und Griechenland, z.B. über Förderung von Direktinvestitionen. Auch EU-Mittel könnten viel effizienter eingesetzt werden, als sie es die letzten Jahre bewiesen. Die EU-Prozesse und Verteilungswege müssen schnellstens überarbeitet werden. Dir findet sich die Keimzelle der Euro-Krise. Zu viel Geld floss in ökonomisch und real sinnlose Projekte, gerade in Griechenland, aber auch in Portugal. Insofern sind die Schwellenländer im Recht: Warum sollten sie Europe helfen, das viel reicher ist als die alle zusammen! Verschwendung ist ein Zeichen von unkontrolliertem Reichtum. Die Euro-Sanierung heißt letztlich nur, diese Verschwendung auszumerzen. Dann ziehen auch die Bürger wieder mit, denen Opfer abverlangt werden. Nur in wachsenden Volkswirtschaften kann sinnvoll saniert werden.

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